Von Spiegeleiern & Insulin – COOL*SAFE: Sicher. Gut. Gekühlt.

Von Spiegeleiern & Insulin – COOL*SAFE: Sicher. Gut. Gekühlt.



Dieser Artikel ist Teil einer Kooperation mit COOL*SAFE und enthält Werbung.
Ich habe von COOL*SAFE eine Kühltasche meiner Wahl samt zugehöriger Kühlakkus bekommen, um darüber einen ausführlichen Produkttest in Form eines Blogbeitrags zu veröffentlichen. Meine eigene Meinung zum Produkt wird hiervon nicht beeinflusst!



Ihr kennt das ja: Man spaziert zum Quartalsbesuch zum Diabetologen, holt sich das Rezept für den Insulinbedarf der nächsten drei Monate und wenn man schon mal dabei ist, geht man auf dem Rückweg gleich noch zur Apotheke, um besagtes Insulin abzuholen. So weit nichts neues.

Das Insulin wandert über den Tresen, „Brauchen Sie eine Kühltasche dazu?“ – „Nee, das geht schon! Bin ja gleich daheim, und Insulin ist ja robuster als man denkt, haha!“ – und schon wird das Insulin in die Handtasche gestopft, der Heimweg angetreten und daheim alles im Kühlschrank verstaut. Im Butterfach, versteht sich, denn welcher Diabetiker bewahrt denn da ernsthaft Butter drin auf?

Aber die Frage ist doch: Ist Insulin wirklich so robust und unverwüstlich, wie wir das gerne denken?





Habt ihr euch schon einmal Gedanken darüber gemacht, warum Medikamentenhersteller einen solch enormen finanziellen und logistischen Aufwand betreiben, „nur“ um die Kühlkette von kühlungspflichtigen Medikamenten aufrecht zu erhalten? Nun, sicher nicht, damit wir das Insulin anschließend auf den Beifahrersitz werfen und damit bei 36 Grad Außentemperatur nach Hause tuckern.

Es gibt mittlerweile einige Studien, die besagen, dass sich die Proteinstruktur eines Medikaments bereits dann verändert, wenn die Kühlkette nur für wenige Minuten abreißt – so auch Insulin! Das kann man gut mit dem menschlichen Blut vergleichen: Zwei oder drei Grad machen einen riesigen Unterschied aus. Das kann jeder bestätigen, der schon mal Fieber hatte. Tatsächlich ist es so auch bei Medikamenten – mit dem Unterschied, dass ein zu warm gewordenes Medikament auch durch erneute Kühlung nicht in den Ursprungszustand zurück gebracht werden kann. Wie bei einem Spiegelei, bei dem in der heißen Pfanne das Eiweiß von durchsichtig zu weiß wird: Auch wenn ich das Ei hinterher in den Kühlschrank stelle, hat sich die Molekülstruktur des Eiweißes (also des Proteins) unumkehrbar verändert.


Und warum nehmen wir dann nicht einfach eine der Verleih-Kühltaschen aus der Apotheke mit nach Hause? Oder irgendeine andere, die wir gerade daheim haben?

Nun, alle diese Kühltaschen lassen die Medikamente entweder einfrieren oder bereits innerhalb weniger Minuten über die vorgeschriebenen +8°C warm werden. COOL*SAFE hat sämtliche im Internet erhältliche Kühltaschen (selbst die, welche explizit als Medikamentenkühltasche gekennzeichnet waren!) vom TÜV testen lassen. Unabhängig vom Matieral – Styropor, Stoff, Plastik – wurden die Medikamente entweder zu warm oder zu kalt. Das Medikament kann dann nicht mehr in der vorhergesehenen Art und Weise wirken; dank des Placebo-Effekts merken wir das aber oft nicht. Hand aufs Herz, wie oft habt ihr schwankenden Insulinbedarf schon auf das Wetter oder den aktuellen Zyklusabschnitt geschoben, aber euch keine Gedanken darüber gemacht, ob sich am Insulin selbst etwas verändert hat?

COOL*SAFE lässt das Medikament definitiv nicht einfrieren und hält es über Stunden in der Kühlkette. Deshalb wird die Marke mittlerweile auch von klinischen Forschungsunternehmen, Hauttransplantationszentren, Krankenhäusern, Laboren und Pharmaunternehmen eingesetzt. Die Hauptzielgruppe sind aber nach wie vor wir: Die Patienten!


COOL*SAFE im persönlichen Test

Ende Juli trudelte also ein Paket von COOL*SAFE bei mir ein. Ich hatte mir die COOL*SAFE Classic in Silber ausgesucht und wurde bereits vorab gefragt, welche Medikamente und wieviel davon ich darin transportieren möchte – in meinem Fall eine 10er-Packung NovoRapid Penfill und eine 5er-Packung Tresiba Penfill. Auf Basis dieser Angaben wurde mir dann ein perfekt passendes Inlay und natürlich die Kühl-Akkus samt Ersatz dazu geliefert. Auf jeden Fall ein toller, individueller Service.

Passenderweise musste ich sowieso den Insulin-Vorrat aufstocken, denn es ging übers Wochenende in den Süden Deutschlands – genauer gesagt ins Berchtesgadener Land, und zwar mit dem Auto. Bei hochsommerlichen Temperaturen konnte ich die Kühltasche also auf Herz und Nieren testen.

Bereits einige Tage vor Abreise packte ich das Kühlakku-Set in den Gefrierschrank, denn sie sollen vor Benutzung mindestens 12 Stunden eingefroren sein. Dabei muss man darauf achten, die Akkus nicht zu knicken, um Auslaufen zu vermeiden. Auch das zweite Kühlakku-Set zum Wechseln fror ich bereits ein, da es im Hotelzimmer zwar meist einen Kühlschrank, aber kein Gefrierfach gibt – hier kann man aber sicher an der Rezeption nachfragen, ob sie das Ersatzakkuset im Gefrierfach aufbewahren können.

Am Tag der Abreise packte ich also die Kühlakkus in die Tasche, fuhr zur Apotheke und holte das vorbestellte Insulin – passt perfekt ins Inlay, aber das wurde mir ja wie gesagt vorher auch ausgemessen 🙂 Direkt ging es weiter auf die vierstündige Autofahrt nach Berchtesgaden. Dabei sollte man die Kühltasche aber trotzdem vorne bei sich lassen, denn der Kofferraum heizt sich zu stark auf, da dort die Klimaanlage nicht arbeitet.

Die gefrorenen Akkus des zweiten Austausch-Kühlsets hatte ich übrigens, dicht zusammen gepackt und zur Isolation mit Zeitung umwickelt, in einer separaten Kühltasche – einfach irgendeine, die ich daheim hatte – dabei. So konnte ich nach zwei Tagen das Kühlakku-Set wechseln. Man bekommt von COOL*SAFE eine Tabelle, mit welcher man berechnen kann, wann die Kühlakkus getauscht werden sollen. Das klingt zugegebenermaßen erstmal nach viel Arbeit, aber das Insulin sollte ja nicht unbedingt gerade unterwegs schlecht werden, richtig?



Zur Kühlung kann ich nur eines sagen – top! Wir hatten zwar während der Fahrt im Auto die Klimaanlage laufen, aber sobald man diese mal auf einem Rastplatz für ein paar Minuten nicht an hat, überhitzt sich das Auto ja in Rekordzeit; das Insulin blieb in der Kühltasche trotzdem genau so kalt, wie ich es daheim aus dem Kühlschrank gewöhnt bin. Als die erste Ladung Kühlakkus merklich zu warm wurde, habe ich das Ganze einfach gewechselt. Ich habe mich mit der COOL*SAFE auf der kleinen Reise auf jeden Fall sicher gefühlt.

Das einzige Manko ist für mich die Tatsache, dass die Tasche nun mal recht groß ist. Man hat ja als Mensch mit Diabetes noch so allerhand anderes Zeug zum Mitschleppen: Sensoren, Messgerät, Teststreifen, Nadeln, Reservoire, Katheter, Pens und ach ja, von allem nochmal ein Ersatz. Bei einer Autoreise ist das natürlich kein großes Problem; aber im Flugzeug oder gar auf einer Rundreise ohne eigenen, fahrbaren Untersatz und ohne dauerhaften Zugang zu einem Kühlschrank zum „Zwischenlagern“ sollte man sich eher eine andere der COOL*SAFE-Taschen aussuchen. Zum Beispiel gibt es auch einen Rucksack, in dem man den restlichen „Diabeteskram“ verstauen kann.



COOL*SAFE könnt ihr direkt auf der Homepage des Herstellers kaufen.
Des Weiteren findet ihr hier die Infos zur Kühlschranklagerung von Insulin.



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